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Das Lied vom wildgewordenen Pinsel
Lu You ( 1125 - 1210 )

Und tränke ich auch tausend Krüge Wein, sie löschten diesen Brand im Herzen nicht. Den Pinsel her! Mir ist die Welt zu klein. Kreuz und quer mit flammendem Gesicht male ich Zeichen hin, mir kaum bewusst der Riesenkraft, die in mir tobt, geballt wie Wolken, wie ein Sturm in meiner Brust - So treibt zum Werk mich die Naturgewalt. Verkrallt im Kampfe bäumen wutentbrannt sich Drachen auf in blutigwildem Tanz. Gebirge stürzen von Dämonenhand zerschmettert; überdüstert lischt der Glanz des Mondes. Hier im Tuschetrümmerfeld hab ich verjagt den Kummer - endlich frei, die Kehle nicht mehr zugeschnürt. Nichts hält mich jetzt umkrallt. Ich brülle, singe, schrei, zerhämmre mit der Faust mein Bett. Es fällt die Kappe mir vom Kopf. Was kümmert`s mich! Wo find ich nur Papier in dieser Welt, das groß genug für meinen Pinselstrich? Die Halle dort! - He, Pinsel! Nun zerwühl Die Wand! - Hoch! - Höher! Bis ins Dachgestühl.
Shu Fa Dao

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