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"Wen Fang Si Bao"
oder "Die vier Schätze des Studierzimmers" sind in China ein Begriff für meisterliche Handwerkskunst. Er beinhaltet die wichtigsten Utensilien der asiatischen Malerei und Kalligrafie: den Pinsel, die Tusche, den Reibstein und das Papier.

Die liebevolle Fertigung in Handarbeit ist gelebte Ansicht über die Bedeutung dieser wichtigen Werkzeuge für den Künstler.
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Unterrichtsimpressionen

Shu Fa Dao

Die vier Schätze

Die Herstelllung

Tipps
Die Pinsel | Das Papier | Die Tusche | Der Reibstein | Weitere Schätze


Die Chronik der Han-Dynastie beschreibt das Papier als eine chinesische Erfindung ca. 100 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Im Verlauf der folgenden tausend Jahre findet diese Errungenschaft ihren Weg über die islamischen Länder und Nordafrika nach Europa, wo sie Papyrus und Pergament ablöst.

In China verdrängt das Papier die bis dahin gebräuchlichen Malgründe wie Seide oder feingewebte Leinwand, denn es ermöglicht eine detailreichere Strichführung und ist haltbarer als Seide.

Das Papier wird aus unterschiedlichen Fasern, mit oder ohne Leim hergestellt. Die verschiedene Zusammensetzung der Papiere verleiht ihnen jeweils besondere Eigenschaften. Xuan Zhi ist das begehrteste Papier für die Tuschmalerei und Kalligrafie. Es besitzt eine angenehme Oberfläche und die ideale Saugfähigkeit für die asiatischen Tuschetechniken - ein weiteres Beispiel für eine gelungene Ergänzung von Kunst und Kunstmaterialien.